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Beendete Projekte


"Nachhaltige Modenschau"

 

Förderung einer Modenschau mit nachhaltig hergestellter Kleidung durch die Lokalgruppe München des sneep e.V. (Förderzeitraum: 2016)

 

 

Am 12. November 2016 veranstaltete eine studentische Initiative für 160 Gäste eine Modenschau mit fair hergestellter und gehandelter Mode ("Munich Fair Fashion Show"). Dabei wurden über 50 Outfits präsentiert, die in Übereinstimmung mit international anerkannten Nachhaltigkeitstandards produziert wurden. Ergänzt wurde die Show durch inhaltliche Impulse, die die Besucher über Auswirkungen ihres Kleidungs-Konsums sowie über die aktuellen Bedingungen in der Textilindustrie informierten. Dabei wurden vor allem ökologische und soziale Probleme der Branche angesprochen.

 

Seit der großen medialen Aufmerksamkeit für den verheerenden Einsturz von Textilfabriken 2012 und 2013 in Bangladesch werden die Produktionsbedingungen und vermehrt auch die ökologischen Auswirkungen der Produktion von Kleidung vielfach hinterfragt. Mit der Modenschau sollte vor diesem Hintergrund gezeigt werden, dass es Kleidung gibt, die sowohl höchsten modischen als auch ethischen Standards genügt und dennoch auch für Studierende erschwinglich ist. Mit Hilfe von Münchner Läden wurde aufgezeigt, wo faire Mode vor Ort erhältlich ist.

 

Die Resonanz auf die Modenschau war sehr groß; nicht alle Interessierten konnta aus Platzgründne Einlass gewährt werden. Auch die Medien wie dei Südeutsche Zeitung oder der Bayerische Rundfunk berichteten ausführlich über die studentische Initiative.

 

Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 13. November 2016: hier

Bericht im Bayerischen Rundfunk vom 14. Noveber 2016: hier

 

Kontakt: Katrin Jutz (sneep e.V.)

 

 

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"Nachhaltigkeits-Treffpunkt"

 

Umweltbildungsprojekt von Ökoprojekt MobilSpiel e.V. für junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung (Förderzeitraum: 2016)

 

 

Im Münchner Kreativquartier wurde ein Nachhaltigkeits-Treffpunkt etabliert, an dem 39 Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrungen die Möglichkeit der Begegnung und des gemeinsamen Handelns für Umweltschutz und Nachhaltigkeit hatten. Die meisten von ihnen stammen aus den Herkunftsländern Syrien, Eritrea, Afghanistan und Gambia. In den sieben Treffen im Herbst/Winter 2016 kamen die Jugendlichen mit sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und sozialen und kulturellen Hintergründen miteinander in Kontakt. Sie haben an einem konkreten Umweltprojekt gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für Umwelt- und Ressourcenschutz und nachhaltige Alternativen erprobt.

 

Kontakt: Katja Tebbe (Ökoprojekt MobilSpiel e.V.)

 

 

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Nachhaltigkeit lernen – von Kindesbeinen an!

 

Pflanzaktion der Umwelt-Akademie e.V. an Münchner Schulen (Förderzeitraum: 2016)

 

 

Im Rahmen ihres Themenschwerpunktes "Nachhaltigkeit lernen – von Kindesbeinen an!" hat die Umwelt-Akademie eine Pflanzaktion von Obstbäumen und Sträuchern an Münchner Schulen durchgeführt. Die Pflanzungen wurden in enger Absprache mit Schulleitung und Stadtverwaltung an verschiedenen Schulen organisiert. Die Experten der Umwelt-Akademie unterstützten die Schulen bei der Auswahl passender ursprünglicher Sorten und organisierten Bestellung, Lieferung, Behördenabsprache, Pflanzung etc.

 

Die Schüler wurden bei der Pflanzaktion von Anfang an miteinbezogen. Die aktive Teilnahme vom Spatenstich bis zur Fruchtverarbeitung ermöglichte Kindern und Jugendlichen eine starke Identifikation mit "ihrem" eigenen Baum, machte Jahreszeiten wieder bewusst erfahrbar und schuf ein neues Gefühl für die natürlichen Phasen von Säen, Wachsen und Ernten. Auf diese Weise konnten die Schüler nicht nur für das Thema "Gesunde, nachhaltige Ernährung" begeistert werden, sondern lernten auch viel über Artenschutz, Klimawandel und Klimaschutz.

 

Die Pflanzaktionen fanden 2016 im Münchner Ludwigs-Gymnasium sowie am Otto-von-Taube-Gymnasium statt. Begleitend wurden Unterrichtsstunden angeboten, damit die in der Praxis gewonnenen Kenntnisse vertieft und auf vielfältige Weise auch im Alltag eines jeden Schülers umgesetzt werden können.

 

Kontakt: Dr. Andrea Hübner (Die Umwelt Akademie e.V.)

 

 

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"Dorf für Kinder und Tiere" – Soziales, demokratisches Lernen mit und in der Natur

 

Ökologisches und soziales Bildungsprojekt für Kinder auf einem Bauernhof (Förderzeitraum: 2011, 2012, 2014 und 2016)

 

 

Die Herrmannsdorfer Landwerkstätten, ein Betrieb für ökologische Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung im Osten Münchens, beherben ein "Dorf für Kinder und Tiere". Hier leben in den Sommermonaten eine Woche lang die Kinder wie in einem kleinen, noch intakten Dorf zusammen mit vielen Tieren inmitten der Natur. In dem Dorf gibt es keinen Supermarkt: Die Kinder stellen einfache Lebensmittel selber her und pflegen die Tiere und Pflanzen. Um die Aufgaben zu bewältigen, müssen die Kinder sich im Gemeinwesen gut organisieren, sich gegenseitig respektieren, unterstützen und Verantwortung für die gemeinsame Sache übernehmen. In einem täglichen Dorfrat diskutieren und planen die Kinder und treffen gemeinsam ihre Entscheidungen.

 

Die Lebensmittelherstellung in dem Dorf ist fast wie im wirklichen Leben: Tiere und Pflanzen versorgen, einfache Lebensmittel selber machen. Da stehen die Bäcker morgens früh auf, um frische Brötchen für alle zu backen, die Metzger machen aus einem großen Stück Fleisch leckere Bratwürste, die am Abend gegrillt werden. Die Bauern melken die Ziegen, füttern die Schweine und holen die Eier aus dem Hühnerstall, die Gärtner ziehen los und ernten das Gemüse. Aus allem bereiten die Köche ein köstliches frisches Mahl. Erwachsene und Handwerker stehen den Kindern in einer besonderen Weise zur Seite.

 

Nähere Infos

 

 

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"Projekttage zum Thema Fair Trade Kleidung und ökologischer Landbau"

 

Zwei Workshops des Sozialreferats der LH München für Münchner Familien auf dem Tollwood-Fest in Kooperation mit Ökoprojekt MobilSpiel e.V. (Förderzeitraum: 2014-2016)

 

 

Jeweils im Juli finden an zwei Tagen im Rahmen des Münchner Tollwood-Festivals Nachmittagsveranstaltungen für Münchner Familien statt. Der erste Projekttag ist dem Thema "Kakaobohne und Kinderrechte" gewidmet. Die Familien gehen auf eine Reise in Länder des Südens und erforschen den Weg von der Kakaobohne zur Schokolade. Kinder und Eltern lernen den Fairen Handel am Beispiel der Schokolade kennen, schmecken Schokolade mit allen Sinnen und stellen selbst eine süße Leckerei her.

 

Der zweite Projekttag hat das Thema "Anziehend – mit Kleidung die Welt fairändern". Die Teilnehmer werfen gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen der Bekleidungs- und Modeindustrie und erfahren, wie wir unseren Kleiderkonsum umweltfreundlich und fair gestalten können. Außerdem werden unterschiedliche Möglichkeiten des "Kleider-Recyclings" ausprobiert und selbst ein Kleidungsstück umgestaltet.

 

Kontakt: Petra Lias (Sozialreferat der LH München)

 

 

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Haus der Stille

 

Bau eines Hauses mit Strohballen und Lehm sowie begleitende Bildungsseminare im Ökodorf Sieben Linden (Förderzeitraum: 2013-2016)

 

 

Das Ökodorf Sieben Linden ist ein zukunftsweisendes Gemeinschaftsprojekt, in dem ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Lebensstile verwirklicht und die Erfahrungen an Interessierte weitergegeben werden.

 

Die Menschen im Ökodorf entwickeln alltagserprobte Antworten auf die drängenden ökologischen Fragen unserer Zeit, zum Beispiel durch die Schaffung möglichst geschlossener Energie- und Materialkreisläufe, ökologischen Landbau, Bauen mit natürlichen, regional verfügbaren Rohstoffen wie Stroh, Lehm und Holz, gemeinschaftliche Nutzung von Autos und Waschmaschinen, regionale Ernährung mit wenig tierischen Produkten.

 

Die Qualität der Stille, der Sammlung, der Kontemplation ist eine wichtige Grundlage für unser Zusammenleben und für die Bildungsarbeit. Das geplante Haus der Stille wird allen Seminarteilnehmenden und allen BewohnerInnen Sieben Lindens jederzeit für Sammlung und Kontemplation offenstehen. Das „Häuschen" von circa sieben Meter Durchmesser soll mit Strohballen und Lehm gebaut werden. Da es im Bildungsbereich eine große Nachfrage nach dem Erlernen dieser Bauweise gibt, soll in Seminaren das Erfahrungswissen für den Bau solcher Häuser weitergeben und auch gleich praktisch umgesetzt werden. Dafür sind im Jahr 2013 sechs Seminarwochen im Programm des Ökodorfs Sieben Linden eingeplant.

 

Nähere Infos

Kontakt: Eva Stützel (Freundeskreis Ökodorf e.V.)

 

 

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Aktiv-Hof Schlehdorf / Netzwerk LebensLernOrte

 

Förderung der Bildungsarbeit auf dem Aktiv-Hof Schlehdorf sowie der bundesweiten Netzwerkarbeit der LebensLernOrte in Deutschland (Förderzeitraum: 2013-2015)

 

 

Der Aktiv-Hof Schlehdorf ist eine Zukunftswerkstatt für viele anstehende gesellschaftliche Prozesse im Bereich Bildung, Pädagogik und Wirtschaft: ein Beispielort gelebter Nachhaltigkeit. Initiator und konzeptverantwortlich für den Aktiv-Hof ist die Sinn-Stiftung. Organisiert wird dieser Ort in Form einer Genossenschaft, der regionalen Wirtschaftsgemeinschaft Schlehdorf. Der Hof lebt von der wachsenden Beteiligung und Mitgestaltung durch Menschen aus der Region, die sich mit einbringen und sinnstiftend engagieren. – Neben der Bildungsarbeit auf dem Aktiv-Hof fördert sie Selbach-Umwelt-Stiftung das bundesweite Netzwerk vergleichbarer "LebensLernOrte", um die Verbreitung solcher Erfahrungsräume für Naturverbundenheit und nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

 

Kontakt:Christian Rauschenfels (Sinn-Stiftung)

 

 

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Die Klimaküche – So ernährst du dich gesund, fair & umweltverträglich!

 

 

Umweltbildungsprojekt für Mittelschulen in München (Förderzeitraum: 2015)

 

 

Neben den Vorteilen für die Gesundheit können eine bewusste Ernährung und ein nachhaltiges Einkaufsverhalten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn der Anteil der Ernährung am Gesamtausstoß von Treibhausgasen beträgt in Deutschland etwa 20 Prozent. Wie nachhaltig wir leben hängt daher zu einem erheblichen Teil davon ab, wie wir uns ernähren. Daher ist es von großer Bedeutung, Kinder und Jugendliche bereits frühzeitig mit dem Thema Ernährung und Umweltschutz in Kontakt zu bringen.

 

Zu diesem Zweck führte die Münchner Umweltschutzorganisation Green City e.V. in dem Projekt "Die Klimaküche" Projekttage in Münchner Mittelschulen durch, die sich an insgesamt 84 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufe richteten. Ergänzt wurden die Unterrichtseinheiten jeweils durch eine Exkursion zu einem Bio-Bauernhof der Region als außerschulischen Lernort.

 

Kontakt: Tanja Lovetinsky (Green City e.V.)

 

 

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Dr. Eva Schneider

"Die Vögel bauen ein Nest" – "Den Vögeln in die Nester geschaut"

 

Vogelkundliche Umweltbildung für Vorschulkinder aus Münchner Kindergärten

(Förderzeitraum: 2009-2015)

 

 

Die Selbach-Umwelt-Stiftung förderte über mehrere Jahre vorschulische Umweltbildung in München. Die Arbeit mit den Kindergartenkindern begann jeweils im Frühjahr: Zunächst wurden die Kinder anhand von naturgetreuen Präparaten und Sammlungen in die Vielfalt der Vögel mit ihren unterschiedlichen Schnabelformen, ihrem Federkleid und ihrem Gesang eingeführt. Mithilfe einer Nestersammlung wurde gezeigt, wie unterschiedlich die Nester sind, welche Materialien von den Vögeln für den Nestbau benutzt werden und auch, wie die Gelege aussehen können. – Im Herbst wurden die Kinder dann in Parks und auf Friedhöfe geführt, wo jedes Jahr die dort aufgehängten Nistkästen geleert und begutachtet wurden. Die Überreste der vergangenen Brutsaison konnten viel über die Ereignisse des Sommers erzählen und Auskunft geben über den Teil des Vogellebens, das sonst nur im Verborgenen stattfindet.

 

Kontakt: Dr. Eva Schneider

 

 

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Ernährung, nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz (Bildungsveranstaltungen)

Dr. Karl von Koerber, Beratungsbüro für ErnährungÖkologie

 

Zuschuss für Vorträge/Bildungsveranstaltungen zum Thema (Förderzeitraum: 2008-2015)

 

 

Klimawandel und Klimaschutz sind derzeit in aller Munde. Der erhebliche Einfluss, den unsere täglichen Ernährungsgewohnheiten auf das Klima haben, und die entsprechend großen Potentiale für den Klimaschutz werden hingegen kaum diskutiert. Dabei verbrauchen Landwirtschaft und Ernährung etwa ein Fünftel der Gesamtenergie in Deutschland und stehen damit nach dem Bereich des Wohnens auf Platz 2; entsprechend hoch ist der ernährungsbedingte Ausstoß an klimaschädigenden Treibhausgasen. Unser täglich Brot – und besonders unser täglich Fleisch – trägt in hohem Maße zur Klimabelastung bei.

 

Die Selbach-Umwelt-Stiftung förderte von 2008 bis 2015 Dr. Karl von Koerber und das Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie, um diese Zusammenhänge zwischen Klima und Ernährung im Rahmen von Vorträgen und Bildungsveranstaltungen einer breiteren Öffentlichkeit verständlich zu machen, hierbei insbesondere Multiplikatoren aus dem Bildungsbereich. Ziel dabei war es, nicht nur die globalen Zusammenhänge von Ernährung und Klima aufzuzeigen, sondern auch an konkreten Beispielen darzustellen, wie jede(r) Einzelne durch einen nachhaltigen Ernährungsstil wesentlich zum Klimaschutz beitragen kann.

 

Kontakt: Dr. Karl von Koerber (Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie

 

 

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Ökologisches Berufsschulprojekt in Ghana

 

Aufbau einer ökologisch orientierten Berufsschule in der Volta-Region in Ghana durch den Verein Kukumba e.V. (Förderzeitraum: 2014/2015)

 

 

Im westafrikanischen Volta-Region Ghanas engagiert sich der gemeinnützige Verein Kukumba seit 2013, um eine ökologisch orientierte Berufsschule aufzubauen. Jugendliche, die bislang keinen Schulabschluss haben, sollen in "Employable Skills"  ausgebildet werden wie z.B. ökologischen Landbau/Permakultur, ökologische Gebäudetechnik, Schreinerhandwerk, Elektro- und Solartechnik.

 

Die Selbach-Umwelt-Stiftung unterstützte den Verein beim Bau einer Zisterne zur Gewinnung von Regenwasser, um die Felder zu bewässern, aber auch die Hygiene im Dorf zu verbessern. In einem zweiten Teilprojekt wurden mit Stiftungsmitteln eine Kompostierungsanlage für organischen Abfall und die pflanzlichen Überreste des Dorfes gebaut, mit deren Hilfe zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit Terra Preta bzw. Biochar hergestellt wurde.

 

Kontakt: Brigitte Rasmus (Kukumba e.V.)

 

 

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PARK(ing) Day 2014

 

Aktionstag von Green City e.V. in München (Förderzeitraum: 2014)

 

 

Parkende Fahrzeuge blockieren offene Flächen, da sie die meiste Zeit am Tag ungenutzt herumstehen. Der öffentliche Raum verliert an Qualität, da die Stadtbewohner ihn nicht als Aufenthalts- und Lebensraum erkennen, sondern lediglich zweckgebunden nutzen. Oft liegt das z.B. an fehlenden Sitzgelegenheiten oder ansprechenden Grünflächen.

 

Mit dem PARK(ing) Day wurde die Aufmerksamkeit auf die private Nutzung des öffentlichen Raums durch parkende Autos gerichtet und die Bürgerschaft für Alternativen sensibilisiert. Dies geschah, indem für einen Tag die Parkplätze umgestaltet wurden zu grünen Parks, Kunstinstallationen, Spielplätzen oder Ruhezonen. So wurden Möglichkeiten einer nachhaltigen Nutzung des öffentlichen Raums aufgezeigt. 2014 wurden am 19. September in München alle Parkplätze in der Sendlinger Straße in Parkflächen umgewandelt, nicht zuletzt um einen politischen Prozess anzustoßen, die dort teilweise bereits bestehende Fußgängerzone zukünftig auf die gesamte Straße auszuweiten. Der Münchner PARK(ing) Day war ein weltweiter Aktionstag im Rahmen des Internationalen Autofreien Tages (www.parkingday.org).

 

Kontakt: Andreas Schuster (Green City e.V.)

 

 

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Umweltbildung Bauernhofmuseum Jexhof

 

Förderung der umwelt- und naturpädagogischen Arbeit des Mensch und NaTour e.V. am Bauernhofmuseum Jexhof (Förderzeitraum: 2014)

 

 

Der gemeinnützige Verein Mensch und NaTour e.V. bietet seit mehr als 15 Jahren ein umfangreiches umwelt- und naturpädagogisches Angebot im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Naturtage und Aktionen werden vor allem am Bauernhofmuseum Jexhof durchgeführt. Das Programm richtet sich an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter sowie Familien und Erwachsene. Das Spektrum reicht vom klassischen Erkunden der umgebenden Naturräume, über die Themenbereiche Ernährung, Luft, Wasser und Eis bis hin zu Licht und Energie. Das Bauernhofmuseum Jexhof bietet durch seine Lage den idealen Ausgangspunkt. In Einödlage, eingebettet in einen Laubmischwald, umgeben von Streuobstwiesen, in unmittelbarer Nähe zu einem Moor und dem vorbei fließenden Kellerbach, können hier Kinder wie Erwachsene unterschiedliche Naturräume erleben. – Die Selbach-Umwelt-Stiftung hat die umwelt- und naturpädagogische Arbeit des Vereins im Jahr 2014 gefördert.

 

Bauernhofmuseum Jexhof

Kontakt: Monika Dufner (Mensch und NaTour e.V.)

 

 

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19. bis 22. Juni 2014

 

Synagieren Wirkcamp Augsburg

 

Förderung einer Workshopreihe zur Umsetzung sozialer und ökologischer Projekte (Förderzeitraum: 2014)

 

 

Ziel der Initiative war es, die ökologische und soziale Verantwortung Einzelner, ihr langfristiges Engagement und ihre Zusammenarbeit gezielt zu fördern. Dazu wurde mit dem "Synagieren Wirkcamp" eine neue Veranstaltungsform entwickelt, die Bildung, Engagement und Kreativität miteinander vereint: Für eine kurze Zeit – nur ein Wochenende – werden interessierte Menschen aus ganz Deutschland in einer produktiven Atmosphäre zusammengebracht. Ziel war es, schnell und konkret vom Nachdenken zum handeln zu kommen. Am Ende eines jeden Wirkcamps lagen sichtbare und nutzbare Ergebnisse vor, sowie die Erfahrung, aus eigener Kraft etwas bewirkt zu haben: Engagement zum Ausprobieren. – Die Selbach-Umwelt-Stiftung förderte die Durchführung eines solchen Wirkcamps in Augsburg vom 19. bis 22. Juni 2014.

 

Nähere Infos

Kontakt: Frieda Prochaska (Handlungsnetz e.V.)

 

 

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Bau eines Freilandterrariums

 

Privatinitiative von Stefan Freiberger (Förderzeitraum: 2012-2014)

 

 

Mit dem Bau eines Freilandterrariums auf dem 1 Hektar großen Gelände einer ehemaligen Kiesgrube im Nordosten Münchens, das sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Biotop für verschiedene Amphibien, darunter einiger seltener, vom Aussterben bedrohter Arten, entwickelt hat, wurden drei unterschiedliche Zielsetzungen verfolgt:

  1. Naturschützersiches Ziel: Im Freilandterrarium können sich die bedrohten Arten vergleichsweise sicher und geschützt vermehren, so dass ein Aussterben vor Ort verhindert werden kann.
  2. Forschungsziel: Durch Kartierungen und Langzeitbeobachtungen lassen sich neue, naturschutzrelevante Erkenntnisse über Biologie und Lebensweise der Arten gewinnen.
  3. Umweltbildung: Das Gelände liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ). Durch das neue Freilandterrarium wird es möglich, Besuchern auf einem eng begrenzten Raum viele, noch dazu seltene Arten in einem natürlichen Lebensraum zu zeigen.

 

Kontakt: Stefan Freiberger, Löwenzahnweg 8c, 80935 München

 

 

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David gegen Goliath e.V.

 

Lebendige Naturerfahrung für Kinder

 

Tiergestützte umweltpädagogische Arbeit für Kinder (Förderzeitraum: 2012-2014)

 

 

Ziel des Projektes war es, Kindern vor allem aus den Städten in der Begegnung mit angstfrei und geschützt lebenden Tieren in der im Chiemgau gelegenen "Sonnen-Arche" Liebe ud Ehrfurcht vor allen Lebewesen und Motivation für die Bewahrung der Schöpfung für ihr weiteres Leben zu vermitteln. Für diverse Veranstaltungen, wie z.B. dem Mittsommernachtsfest oder dem Erntedankfest, wurde ein spezielles Kinderprogramm angeboten, bei dem die Tiere des Arche-Hofes (Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, Schweine, Gänse etc.) im Zentrum der pädagogischen Arbeit standen.

 

Kontakt. Bernhard Fricke (David gegen Goliath e.V.)

 

 

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Dr. Maiken Winter (Wissen Leben e.V.)

 

Schulen machen Wissenschaft

 

Ökologisches Bildungsprojekt für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse (Förderzeitraum: 2012-2014)

 

 

Das Ziel des Projektes "Schulen machen Wissenschaft" war es, Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse aktiv an naturwissenschaftliches Arbeiten heranzuführen, um auf diese Weise die Distanz zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft abzubauen. Bei den Kindern und Jugendlichen wurde über konkrete Projekte wie etwa der Erhebung der Wasserqualität lokaler Gewässer ("WasserWächter") das Interesse für Natur und Wissenschaft geweckt bzw. gefestigt; zugleich sollte ein tieferes Verständnis für unsere Umwelt und natürliche Mitwelt vermittelt werden.

 

Nähere Infos zu dem Projekt: hier

Kontakt: Dr. Maiken Winter (Wissen Leben e.V.)

 

 

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Förderung des Fußverkehrs in München (Sigi Sommer Spaziergang)

 

Demonstration des Netzwerks slowmotion für mehr Fußgängerrechte (Förderzeitraum: 2013)

 

 

Das Zufußgehen ist zweifellos die umweltfreundlichste, friedlichste und stadtverträglichste Fortbewegungsart. Am 11. September 2013 fand im Rahmen der Walk21, der internationalen Leitkonferenz für Fußverkehr und Öffentlicher Raum, in der Münchner Fußgängerzone eine Kundgebung des Netzwerks Slowmotion statt, mit der Forderungen zur Förderung des Fußverkehrs an die Politik und Verwaltung der Landeshauptstadt München in der Öffentlichkeit verbreitet werden sollten. Der Forderungskatalog umfasst fußgängerfreundliche Ampelschaltungen, die Ausweisung neuer Fußgängerbereiche und Begegnungszonen bis hin zur Einführung eines stadtweiten Tempo-30-Limits, um auf diese Weise mehr Verkehrssicherheit zu gewährleisten – nicht nur für Fußgänger.

 

Kontakt: Andreas Schuster (Netzwerk Slowmotion)

 

 

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"Kakaobohne und Kinderrechte – mehr als nur eine Süßigkeit"

 

Workshop des Sozialreferats der LH München für Münchner Familien auf dem Tollwood-Fest in Kooperation mit Ökoprojekt MobilSpiel e.V (Förderzeitraum: 2013)

 

 

Die Kinder gingen mit ihren Eltern auf eine Reise in Länder des Südens und erforschten den Weg von der Kakaobohne zur Schokolade. Sie lernten dabei den Fairen Handel am Beispiel der Schokolade kennen, schmeckten Schokolade mit allen Sinnen und stellten selbst eine süße Leckerei her. Sie erfuhren, wie Fairtrade  gerechte Produktions- und Handelsbedingungen ermöglicht und sich für Kinderrechte einsetzt.

 

Der Workshop am 14. Juli 2013 im Rahmen des Sommer-Tollwood-Festivals richtete sich an Kinder im Alter von 6-12 Jahren.

 

Kontakt: Marion Pancur (Sozialreferat der LH München)

 

 

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"Getreidefeld und Backfabrik – ein Korn ernährt die Welt"

 

Workshop des Sozialreferats der LH München für Münchner Familien auf dem Tollwood-Fest in Kooperation mit Ökoprojekt MobilSpiel e.V (Förderzeitraum: 2013)

 

 

Getreide ist das Grundnahrungsmittel der Menschen auf der Ersten Welt. Der ökologische Landbau gewährleistet gesunde Lebensmittel für die Menschen und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Mit allen Sinnen und eigener Muskelkraft erlebten die Kinder und Eltern, wie aus Getreidekörnern Mehl wird. Sie erforschten und entdeckten spielerisch den Mehrwert von Biobrot und wurden selbst zu Biobäckern.

 

Der Workshop am 13. Juli 2013 im Rahmen des Sommer-Tollwood-Festivals richtete sich an Kinder im Alter von 6-12 Jahren.

 

Kontakt: Marion Pancur (Sozialreferat der LH München)

 

 

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1. Truderinger Umweltforum zum Thema "Ernährung"

 

Zweitägige Bildungsveranstaltung des Bürgerzentrum Trudering e.V. (Förderzeitraum: 2013)

 

 

Ziel des 1. Truderinger Umweltforums, das am 11./12. Juli 2013 stattfand, war es, Initiativen, Unternehmen, Organisationen und Schulen über zwei Tage hinweg ein Forum zu geben, auf dem sie ihre Ideen, Produkte und Projekte rund um das Thema Umwelt einer großen Öffentlichkeit vorstellen können. Das Forum sollte dazu beitragen, dass sich die Münchner Bürger noch stärker bewusst werden, wie wichtig es ist, sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einzusetzen. Eine spezielle Zielgruppe waren Kinder und Jugendliche.

 

Als Thema für 2013  wurde „Ernährung" gewählt. Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel? Was ist (wirklich) bio, was fair, was gesund? Wie wirken sich die unterschiedliche Herkunft und Erzeugung von Lebensmitteln auf Umwelt und Gesellschaft auch in anderen Teilen der Welt aus? – das sind die zentralen Fragen, auf die das Umweltforum Antworten gegeben hat.

 

Nähere Infos

Kontakt: Christina Hesse (Bürgerzentrum Trudering e.V.)

 

 

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"Die Welt im Wald"

 

Studienfahrt für Jugendliche und Arbeitseinsatz im Schwarzwald ein Projekt des AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. (Förderzeitraum: 2012)

 

 

Zehn Jugendliche aus sechs Nationen (Südamerika, Asien und Australien) übernachteten mit ihren Betreuern in einer Skihütte am Feldberg und begannen ihre Tage voller Tatendrang um 6 Uhr morgens! Mit Säge, Axt und Spaten bewaffnet, arbeiteten die Teilnehmer mit hohem Einsatz und überraschten die Förster oft im Bezug auf Qualität und Arbeitstempo. Unter Anleitung von Mitarbeitern des Bergwaldprojekts standen Biotoppflege, Bäume pflanzen sowie die Instandhaltung eines Wanderweges auf dem Programm. Neben den gemeinsamen Arbeiten und dem Austausch, der alle zusammenschweißte, sorgten Lieder, Tänze und Spiele rund um den allabendlichen Spüldienst für beste Stimmung. Die Gruppe leistete während der Woche einen aktiven Beitrag zum Wald-, Klima- und Artenschutz und erlebte bei den Arbeiten das Ökosystem Wald mit allen Sinnen. Mit vielen neuen Erfahrungen und unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck machten sich alle am Ende der Woche auf die Heimreise, um ihren Freunden und Familien begeistert davon zu berichten.

 

Bericht in der Badischen Zeitung: hier

Kontakt: Stefanie Lohrmann (AFS e.V.)

 

 

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„Energie zum Anfassen“

 

Förderung eines Familienworkshops der Landeshauptstadt München in Zusammenarbeit mit der Solaren Brücke e.V. und dem Tollwood Festival (Förderzeitraum: 2011)

 

 

In vielen Entwicklungsländern ist Energie (z.B. zum Kochen) Mangelware, während sie bei uns im Übermaß verbraucht wird. Wichtig ist ein Überdenken unseres eigenen Energieverbrauchs im Hinblick auf eine umweltverträgliche, dauerhafte Energieversorgung auch in den „entwickelten“ Ländern. Der Workshop „Energie zum Anfassen“ bot Spiele und Experimente zu verschiedenen Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Erzeugung von Strom mittels Wasser war zentrales Thema, ebenso wie die Funktionalität eines Sonnenkollektors. Mit Spaß Wissen im Bereich von Ökologie und Umweltbewusstsein zu schaffen – das ist der Zielgedanke der Workshops gewesen, an dem an zwei Tagen im Sommer 2011 über 50 Kinder mit ihren Eltern teilgenommen haben.

 

Kontakt: Marion Pancur (LH München)

 

 

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"Im Dschungel: Faultiere, Dschungelbuch und Wipfelforscher"

 

Eine Mitmachausstellung des Kinder und Jugendmuseum München für Kinder und Jugendlicher (Förderzeitraum: 2011/12)

 

 

Dunkel, grün, undurchdringlich, wild und gefährlich, eine Welt mit eigenen Gesetzen – so stellen wir uns den Dschungel vor, obwohl die meisten von uns noch nie dort waren. Die abenteuerliche Expedition durch die Ausstellung führt mitten in das Dickicht der Mythen und Geschichten, die vom Dschungel erzählen: Tarzans Schrei schallt durch das dichte Grün, man trifft auf Mowgli und seinen Freund Baloo und auch die aus dem Fernsehen bekannten Dschungeldetektive oder die Hexe Lilli kämpfen mit den Gefahren des Urwalds.

 

Spielerisch und unterhaltsam informiert die Ausstellung über den Lebensraum Dschungel mit all seinen Pflanzen und Tieren, in großer Höhe wird man zum Wipfelforscher und aus sicherem Versteck entdeckt und beobachtet man fremde Tier- und Pflanzenarten. Einige von ihnen sind schon aus dem Tierpark, den Naturkundemuseen oder dem Botanischen Garten bekannt. Dahinter steckt die Arbeit vieler: von den frühen Dschungelforschern bis zu den heutigen Tier- und Naturfilmern, die uns in Kino und Fernsehen mit den unglaublichsten Aufnahmen verzaubern. In der Ausstellung kann man erleben, wie Tier- und Naturfilmer im wirklichen Urwald die unglaublichsten Aufnahmen zustande gebracht haben - auch solche, die die Zerstörung des tropischen Regenwalds zeigen.

 

Weitere Infos zur Ausstellung hier

Kontakt: Haimo Liebich (Kinder- und Jugendmuseum München e.V.)

 

 

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"Klimaneutrale Grundschule" und "Schüler coachen Schüler"

 

Förderung der Umweltbildung an einer Münchner Grundschule mit dem Ziel, das Umweltbewusstsein von Schülern, Lehrern und Eltern zu stärken und bis 2011 eine klimaneutrale Grundschule zu etablieren – ein Projekt des Vereins The Foo (Förderzeitraum: 2010-2012)

 

 

Der Verein The Foo unterstützt eine Grundschule im Münchner Süden dabei eine klimaneutrale Bildungseinrichtung zu werden. Dazu wird zunächst der "Carbon Footprint" der Schule ermittelt. Daraufhin werden Maßnahmen zur Einsparung von CO2 durchgeführt. Das Ziel ist die Sensibilisierung für die Themen "Sparsamer Umgang mit Ressourcen", "Klimaschutz" und "umweltschonendes Verhalten". Das Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte und der Eltern soll in allen Lebensbereichen beeinflusst werden. Am Ende des Projektes soll eine "klimaneutrale Bildungseinrichtung" stehen.

 

Um diese Ziele zu erreichen, werden pädagogische Hilfen entwickelt und das Projekt über eine Medienkampagne bekannt gemacht. Außerdem werden sachverständige Paten beauftragt, den Prozess zu begleiten und das Projekt in allen Bereichen der Schule umzusetzen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler eigene Aktionen und Ideen einbringen. Als Erfolgsgarant des Vorhabens hat sich die Einrichtung eines Programms "Schüler coachen Schüler" erwiesen: Besonders engagierte Schülerinnen und Schüler werden zu sog. "Klima-Helden" ausgebildet, um in anderen Klassen (und auch in anderen Schulen) mit Hilfe eines "Methoden-Koffers Klima" Referate und Workshops zum Thema Klimaschutz weitgehend eigenständig durchzuführen. – Das Projekt wird derzeit als Prototyp durchgeführt und kann später auf andere Schulen in Bayern übertragen werden.

 

Kontakt: Lutz Dziarnowski (The Foo e.V.)

 

 

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"Grünpaten"

 

Förderung eine Bepflanzungsprojekts von Green City e.V. für Münchner Bürgerinnen und Bürger (Förderzeitraum: 2011)

 

 

Unter dem Motto "München wächst zusammen!" hat der Verein Green City eine neue Kooperation mit dem Gartenbauamt der Landeshauptstadt München begonnen. In diesem Projekt können Bürgerinnen und Bürger offizielle Paten von sog. Straßenbegleitgrünflächen werden. Diese Flächen sind in der Regel Baumscheiben, also der Platz rund um einen Baum. Interessierte können eine Grünfläche auswählen oder vorschlagen, für die sie mindestens ein Jahr die Patenschaft übernehmen. Eine Patenschaft besteht darin, dass man eine Grünfläche pflegt. Um die Fläche zu bepflanzen, organisiert Green City eine Gruppe von aktiven Gärtner, die einen Begrünungsplan zusammen mit den Bürgern entwirft. Weitere engagierte Anwohner und Ladenbesitzer werden auch für die Pflege des Beetes von Green City angesprochen. Die Bepflanzung findet als kleines Straßenfest statt, bei der die Anwohner untereinander in Kontakt treten.

 

Kontakt: Silvia Gonzales (Green City e.V.)

 

 

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"Erforsche die Vielfalt auf einem Biohof"

 

Förderung eines Schulklassenprogramms zur biologischen Vielfalt am Beispiel des Ökolandbaus auf dem Biohof Lex (Förderzeitraum: 2010)

 

 

Der Rückgang der Biodiversität ist heute ein zentrales Thema im Naturschutz. Besonders ökologisch wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt. Das abstrakte Thema Biodiversität wurde in dem Schulklassenprogramm, an dem 2010 zehn 5. – 7. Schulklassen aus Erding und Umgebung teilnahmen (Real-, Montessori- und Hauptschulen sowie ein Gymnasium), so aufbereitet, dass es die ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Aspekte biologischer Vielfalt für die Kinder und Jugendluchen spannend, aqnschaulich und gut verständlich aufzeigte. Die Schüler wurden spielerisch an den Zusammenhang von biologischer Vielfalt , ökologischem Landbau und gesunder Ernährung herangeführt. Schwerpunkt war eine Ralley mit verschiedenen Stationen, bei der die Schüler Aufgaben zu erledigen hatten. Sie mussten beispielsweise ein Getreidequiz lösen oder den Boden und seine Lebewesen untersuchen.

 

Kontakt: Elisabeth Lex (Biohof Lex)

 

 

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Pilotprojekt zur Entwicklung und Verbreitung von energie-effizienten Öfen im indischen Himalaja

 

Entwicklungshilfeprojekt des Himansu e.V. mit Schwerpunkt Gesundheits- und Klimaschutz (Förderzeitraum: 2009 und 2010)

 

 

Wachsende Bevölkerungszahlen führen im indischen Himalaja zu einem verstärkten Verbrauch von Brennholz. Dadurch kommt es zu einem starken Druck auf die verbleibenden Wälder, die als Wasser- und Kohlenstoffspeicher enorm wichtig sind. Aber auch Bodenerosion ist ein zunehmendes Problem. Die zeitraubende und beschwerliche Arbeit des Brennholzsammelns wird vor allem von Kindern und Frauen übernommen. – Die traditionellen Tandur-Öfen haben einen hohen Verbrauch an Holz und erbringen nur eine geringe Heizleistung. Das eingebrachte Holz verbrennt innerhalb kurzer Zeit und die einfachen Metallöfen können keine Wärme speichern, so dass der Ofen schnell erkaltet. Gleichzeitig führen die schlechten Brenneigenschaften der Öfen zu Rauchentwicklung, die zu Atemwegserkrankungen und anderen Gesundheitsschäden führen können. Brennstoff sparende und schadstoffarme Öfen können sowohl den Verbrauch an Brennholz reduzieren als auch helfen schädliche Rauchgasemissionen zu vermeiden. Dadurch können verbesserte Öfen einen Beitrag zu den UN-Milleniumsentwicklungszielen (MDG) leisten, vor allem zur Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit (MDG 7) aber auch Senkung der Kindersterblichkeit (MDG 4) und Verbesserung der Gesundheit von Müttern (MDG 5). – Der gemeinnützige Verein Himansu e.V. hat einen Brennstoff sparenden und Wärme speichernden Modellofen entwickelt. Dieser Himansu-Ofen, der aus lokalen Materialien und in Kooperation mit lokalen Ofenbauern hergestellt wird, soll in einer 2-jährigen Projektphase weiter verbreitet und getestet werden. Mit Mitteln der Selbach-Umwelt-Stiftung werden fünf solcher Öfen gebaut und schulischen Einrichtungen im Projektgebiet zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus fördert die Stiftung die Erstellung von Bildungsmaterialien für die Verbreitung der energieeffizienten Öfen im indischen Himalaya.

 

Kontakt: Dr. Angelika Stauder (Himansu e.V.)

 

 

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Netzwerk Slowmotion

 

Aufbau und Webpräsenz des Netzwerks (Förderzeitraum: 2008 und 2009)

 

 

"Mobilität genießen", das ist das Motto des Netzwerks Slowmotion, das von der Evangelischen Akademie Tutzing und Green City koordiniert wird. Was Slow Food für die Ernährung und Slow City für die Stadtentwicklung, ist Slowmotion für den Bereich Mobilität. „Slow“ steht hier nicht für langsam, sondern für ein neues Bewusstsein und eine neue Wertschätzung. Die Mitglieder besinnen sich auf ihre eigenen, regionalen Stärken und rücken Qualität und Nachhaltigkeit ins Handlungszentrum. Für Slowmotion bedeutet dies die Förderung postfossiler, klimaverträglicher und genussvoller Mobilität. Damit will Slowmotion zu einem neuen Umgang mit dem Verhältnis von Zeit und Mobilität anregen. – Die Selbach-Umwelt-Stiftung förderte den Aufbau und hierbei insbesondere den Internetauftritt des Netzwerks. Ferner hat die Stiftung die Auftaktveranstaltung des Netzwerks Slowmotion am 20. Juni 2009 in München finanziell unterstützt.

 

Weitere Infos zum Netzwerk und seinen Veranstaltungen hier

 

 

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Expedition Ecuador

 

Schul- und Aufforstungsprojekt der Realschule Weinsberg in Ecuador (Förderzeitraum: 2009)

 

 

Im Amazonasbecken liegt das größte und wichtigste Waldökosystem der Welt. Ein intakter Tropenwald ist eines der effizientesten Depots für CO2 und andere klimaschädlichen Gase. Die Realschule Weinsberg hat 2008 damit begonnen, Schülerinnen und Schülern aus der 9. Jahrgangsstufe einen dreiwöchigen Aufenthalt in Ecuador zu ermöglichen. Zentrales Modul der Reise ist die Mitwirkung an einem Aufforstungsprojekt in der Provinz Napo. Dort beteiligen sich die Schüler in Zusammenarbeit mit den örtlichen Quichua-Gemeinden an der Aufforstung einer Pufferzone des Primärwaldes mit Mischwald, endemischen Baumarten und Heilpflanzen. Dadurch sollen die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement in der Amazonasregion Ecuadors verbessert werden. Darüber hinaus dient das Projekt der ökologischen Persönlichkeitsentwicklung der fünfzehnjährigen Schülerinnen und Schüler. – Die Selbach-Umwelt-Stiftung hat das Vorhaben gefördert, damit auch Kinder aus einkommensschwächeren Familien an der Reise teilnehmen können.

 

Kontakt: Mario-Thomas Born (Realschule Weinsberg)

 

 

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Schutzgebiet im Nördlinger Ries und Weideprojekt

 

Grundstückskauf einer Ackerfläche für Naturschutz durch den Rieser Naturschutzverein (Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried) (Förderzeitraum: 2009)

 

 

Der Rieser Naturschutzverein hat mit Mitteln der Selbach-Umwelt-Stiftung eine bislang ackerbaulich genutzte Fläche kaufen können, die im Laufe der nächsten Jahre in eine Schafweide überführt werden soll. Die zum Teil von stark landwirtschaftlichen Nutzflächen durchsetzte Heidelandschaft des Nördlinger Ries soll für den Schäfer leichter beweidbar und attraktiv gestaltet werden. Mit dieser Erweiterung der Weidefläche, die zwei bislang getrennte Naturschutzareale verbindet, soll über die Schafbeweidung der landesweit bedeutsame Kalkmagerrasen des Rieses nachhaltig gesichert und seine ökologische Wertigkeit erhalten. bzw. verbessert werden.

 

Kontakt: Johannes Ruf (Rieser Naturschutzverein e.V.)

 

 

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Natur in der Stadt erlebbar machen

 

Stadtökologische Bildungsarbeit des Unterwegs e.V. (Verein für angewandte Stadt- und Verkehrsökologie) für Kinder und Jugendliche in Göttingen (Förderzeitraum: 2008 und 2009)

 

 

Natur ist auch in der Stadt gegenwärtig. Nur wird sie meistens nicht erkannt. Auf ihrem Weg „raus in die Natur“ fahren die Stadtmenschen mit dem Auto an ihr vorbei. Dabei belegen neue ökologische Forschungen, dass sich Städte immer mehr zu Inseln der Artenvielfalt von Flora und Fauna entwickeln. Der Verein Unterwegs.e.V. arbeitet seit 1997 an diesem Thema. So wurden „Stadtoasen“ eingerichtet, in der die Natur Platz nehmen kann, die Lebensraum für Tiere schaffen und an denen Menschen auftanken können. Neben tausenderlei kleinen Wildtieren wie Käferarten schaffen diese Stadtoasen auch Lebensraum für die Haltung von Ponys und Eseln, die wiederum die Anwohner des Quartiers magnetisch anziehen und vielen Menschen Freude bereiten. Mit dem Projekt soll – ausgehend von diesen Stadtoasen und mit Einsatz der Tiere – die Natur in der Stadt für die Stadtbewohner zugänglicher und erfahrbarer gemacht werden. Im Zentrum des Umwelt- und naturpädagogischen Projektes stehen Eselwanderungen für Kinder und Wochenenden mit Tier- und Erlebnispädagogik.

 

Kontakt: Helgard Greve (Unterwegs e.V.)

 

 

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Wiederentdeckte Gemüse und Früchte der Goethezeit

 

Schulgarten- und Artenschutzprojekt des Thüringer Ökoherz e.V. – Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen (Förderzeitraum: 2006-2008)

 

 

Vor der Wende hatte jede Schule in den neuen Bundesländern einen Schulgarten, der von den Kindern bepflanzt und bewirtschaftet wurde. Mit der Einführung des bundesdeutschen Schulsystems gerieten diese Gärten in Vergessenheit. Heute sind sie oft verwahrlost. In dem Projekt geht es darum, diesen Lebensraum wieder urbar zu machen. Angebaut werden insgesamt an 13 Standorten in Thüringen überwiegend alte Kulturpflanzen. Parallel zu der Arbeit mit den Kindern erhalten die Schulgartenlehrer über das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung eine entsprechende Fortbildung. Die Selbach-Umwelt-Stiftung fördert die Rekultivierungs- und Bildungsarbeit in zwei der Schulgärten.

 

Kontakt: Alexander Seyboth (Thüringer Ökoherz e.V.)

 

 

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Schutzwaldsanierung und Waldpädagogik am Rauschberg bei Ruhpolding

 

Praktischer Naturschutz und Umweltbildung für Jugendliche – ein Projekt der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg Pasing e.V. (Förderzeitraum: 2007)

 

 

Die Pfadfindergruppe aus Pasing unterstützt an mehreren sog. "Waldwochenenden" in dem Bergwaldgebiet bei Ruhpolding die dort dringend erforderliche Sanierung des Schutzwaldes. In den letzten Jahren wurden von der Gruppe bereits 6.000 junge Bäume angepflanzt, neue Bergsteige geschaffen und Weiserzäune errichtet, um den Einfluss von Wild und Weidevieh auf die Pflanzungen zu erfassen. Bis 2005 ist das Projekt durch einen öffentlichen Zuschuss des Forstamtes ermöglicht worden, der seit der Umsetzung der bayerischen Forstreform nicht mehr gewährt wird. Dadurch ist das Projekt erheblich gefährdet gewesen. Die Selbach-Umwelt-Stiftung unterstützt die Pfadfindergruppe bei ihren Pflanzungen.

 

Kontakt: Sebastian Jonas, Bärmannstr. 8a, 81245 München (Jugendförderung Sankt Georg Pasing e.V.)

 

 

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Wertlos? – Wertvoll!

 

Wanderausstellung des Umweltnetz München-Ost zum Thema "Wertstoffverwertung" (Fördezeitraum: 2007/2008)

 

 

Seit 22 Jahren organisiert das Umweltnetz Abfall-Wertstoff-Börsen und hat mit dieser Idee bundesweit viele Nachahmer gefunden. Im Sinne von Nachhaltigkeit ist das Ziel dieser Wertstoffbörsen, Müll zu vermeiden, wertvolle Rohstoffe wieder zu verwenden und soziale und ökologische Einrichtungen zu unterstützen, die Arbeitsplätze für Menschen mit Handicaps schaffen sowie Langzeitarbeitslose wieder eingliedern. Nachdem vielen Besuchern oft nicht klar ist, was mit den abgegebenen Wertstoffen geschieht, entstand die Idee zu einer Ausstellung mit dem Titel "Wertlos? – Wertvoll!". In zehn Stationen wird gezeigt, in welcher Form scheinbar wertlose Gegenstände für andere Personen oder soziale Einrichtungen wertvoll werden und für unsere Umwelt nachhaltig genutzt werden können. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung geplant.

 

Kontakt: Angelika Schramm (Umweltnetz München-Ost)

 

 

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Handel im Wandel – Nachhaltiges Wirtschaften in einer globalen Welt

 

Interkulturelles Bildungs- und Medienprojekt des Ökoprojekt MobilSpeil e.V. für Kinder mit und ohne Behinderungen (Förderzeitraum: 2007)

 

 

Ziel des Projektes ist es, für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren erlebbar zu machen, was nachhaltiges, umweltfreundliches und faires Wirtschaften bedeutet und ihnen globale und regionale Zusammenhänge von Handel und Wirtschaft erfahrbar zu machen. Ziel ist es darüber hinaus, ihnen ihre Rechte in Bezug auf Arbeit und Geschäftsfähigkeit und ihre Rolle als Konsumenten bewusst zu machen; dabei sollen ihnen verschiedene Möglichkeiten nachhaltigen Wirtschaftens aufgezeigt werden, so z.B. Fairen Handel, Bioprodukte oder regionale Vermarktung. Schließlich erhalten die Kinder über die Zusammenarbeit mit lokalen Wirtschaftsunternehmen Einblick in deren Produktionsweisen. Gearbeitet wird mit eigenem Spielgeld, um den finanziellen Aspekt des Wirtschaftens sichtbar zu machen. Angestrebt wird, dass am Ende des Projektes ein Wirtschaftsunternehmen das Spielgeld der Kinder mit echten Euros "aufkauft" und die Summe an eine NGO, die sich gegen Kinderarbeit einsetzt, spendet. – Die Selbach-Umwelt-Stiftung hat bereits das Vorgängerprojekt "Boom-City" finanziell gefördert.

 

Kontakt: Marion Loewenfeld (Ökoprojekt MobilSpiel e.V.)

 

 

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AFS (American Field Service) Interkulturelle Begegnungen e.V.

Wasser: Freizeitspaß oder Menschenrecht?

 

Interkulturelles Umweltbildungsseminar für Jugendliche aus dem In- und Ausland (Förderzeitraum: 2007)

 

 

Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein der Jugendlichen hinsichtlich der lokalen wie globalen Bedeutung sowie des Schutzes der für Mensch und Natur lebensnotwendigen Ressource Wasser zu schärfen und sie zu verantwortlichem Handeln hinzuführen. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sollen die Jugendlichen befähigt werden, als Ideenträger in ihren Herkunfts- bzw. zukünftigen Gastländern ihre Begeisterung sowie Ideen für nachhaltige Lebensweisen in Bezug auf den Umgang mit Wasser und dem Lebensraum Wasser weiterzugeben. Darüber hinaus soll das Umweltbildungswochenende dazu beitragen, den interkulturellen Dialog zwischen Jugendlichen verschiedener Nationalitäten zu fördern.

 

Kontakt: Ulla Schürenberg (AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.)

 

 

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Ökoprojekt MobilSpiel e.V.

Boom City – Eine Welt im Kleinen. Nachhaltige Wirtschaft in einer globalen Welt

 

Interkulturelles Bildungs- und Medienprojekt für Kinder mit und ohne Behinderungen (Förderzeitraum: 2006)

 

 

Das Projekt hat zum Ziel, Kindern spielerisch Zusammenhänge der Wirtschaft und Globalisierung zu vermitteln. Dabei spielt besonders der Aspekt der Nachhaltigkeit eine große Rolle. Deshalb wird das Spielhaus boomerang im Projektzeitraum als „globales Dorf“ mit eigener Währung mit Bank, Börse, Produktion und Handelssystem als Lernumgebung für selbstbestimmte Bildungsprozesse inszeniert. An sechs Vormittagen kommt je eine 4. Klasse einer normalen und einer Förderschule in das Spielhaus. Die Kinder teilen sich nach einer Einführung ins Thema einer der Gruppen zu, recherchieren und arbeiten kreativ zum Thema nachhaltige Wirtschaft.

 

Kontakt: Marion Loewenfeld (Ökoprojekt MobilSpiel e.V.)

 

 

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Green City e.V.

Energiebildung – Regenerative Energien für Schulkassen

 

Konzeption und Durchführung einer Unterrichtseinheit „Solarenergie“ für Gymnasien (Förderzeitraum: 2005/2006)

 

 

Die Münchner Umweltschutzorganisation Green City beschäftigt sich seit 15 Jahren mit den Themen der alternativen Mobilität und des lokalen Klimaschutzes. Erstmalig werden mit dem Projekt die Aktivitäten auf die Gruppe der Kinder und Jugendliche ausgeweitet. Das Bildungsangebot ist für Kinder der 5. und 6. Klasse an Gymnasien gedacht, die im Unterrichtsfach „Natur und Technik“ mit dem Thema regenerative Energien vertraut gemacht werden sollen. In zwei Schulstunden, die von Green City konzipiert und durchgeführt werden, werden die Grundlagen der Solarthermie und Photovoltaik erläutert und mit kleinen Experimenten veranschaulicht. Die Kinder sollen für alternative Energiequellen begeistert werden. Nach der von der Stiftung finanzierten Pilotphase soll das Projekt an verschiedenen Gymnasien in Bayern fortgeführt werden.

 

Kontakt: Max Leuprecht (Green City e.V.)

 

 

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Münchner Gärten der Kulturen e.V.

Interkulturelles Umweltbildungs- und Integrationsprojekt für Migrant(inn)en

 

Aufbau und Koordination der Vereinsaktivitäten (Förderzeitraum: 2005)

 

 

Im Mai 2004 gründete eine Gruppe engagierter Frauen und Männer die Münchner Gärten der Kulturen. Unter Mithilfe der Stadt München, der Kirchen, Religionsgemeinschaften und Flüchtlingsorganisationen fand sich auf dem Gelände des Waisenhauses in München-Neuhausen eine geeignete Fläche für den Gartenbau. Menschen aus 16 verschiedenen Herkunftsländern bauen dort auf eigenen Beeten Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen an. Das ganze ist inspiriert durch den neuen Ansatz der interkulturellen Gärten Göttingen, bei dem versucht wird, über das gemeinsame Arbeiten im Garten Menschen mit Migrationshintergrund, die oftmals in Flüchtlingscontainern leben müssen, einen Ort der sozialen Integration zu geben.

 

Kontakt: Sabine Böhlau (Münchner Gärten der Kulturen e.V.)

 

 

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Bund Naturschutz in Bayern e.V.

Umweltbildung im Tapfheimer Ried zum Themenkomplex Wasser

 

Erstellung von Umweltlehrpfäden (Förderzeitraum: 2005)

 

 

Für das Tapfheimer Ried (Schwäbisches Donautal) wurden Umweltlehrpfade und Erlebnisstationen am Wasser gebaut. Die Lehrpfade liegen direkt am Donauradwanderweg. Als Mittel der Umweltbildung sollen Schautafeln über das Tapfheimer Ried, seine Ökologie, Geschichte und Nutzung informieren. Ein Schwerpunkt dabei ist das Themenfeld Wasser (Flora, Fauna, Wasserqualität etc.).

 

Kontakt: Alex Helber (Bund Naturschutz - Ortsgruppe Tapfheim)