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Nachhaltiges Palmöl?

Ökologische und soziale Auswirkungen des Ölpalmanbaus in der Amazonasregion

Vortrag von Charlotte Kottusch

 

Freitag, den 13. Oktober 2017, 19.00 Uhr

münchner zukunftssalon (oekom e.V.), Waltherstr. 29 Rgb., 80337 München

Anmeldung erforderlich: info@selbach-umwelt-stiftung.org

 

 

Palmöl ist einer der wichtigsten Rohstoffe der Welt und steckt in jedem zweiten Supermarktprodukt: von Margarine und Schokoriegel bis hin zum Lippenstift und Waschmittel. Unter der wachsenden Nutzung von Palmöl leiden Mensch und Natur: weltweit fallen wertvolle tropische Regenwälder riesigen Monokulturen zum Opfer und werden Landnutzungsrechte von Kleinbauern missachtet. Ist eine ökologisch wie sozial nachhaltige Produktion von Palmöl möglich? Ein Bericht aus dem Zentrum des brasilianischen Ölpalmanbaus.

Die Referentin des Abends, Charlotte Kottusch, ist Sozialökologin und Projektmitarbeiterin beim International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg/A sowie Vorstandsmitglied der Menschenrechtsorganisation FIAN Österreich. Sie erhielt 2017 den GAIA Masters Student Paper Award (finanziert von der Selbach-Umwelt-Stiftung) für ihre Masterarbeit The Socio-Ecological Impacts of palm Oil Production in Rural Communities. A Study of aterial Flows in the Micro-Region Tomé-Acu in pará, Brazil, geschrieben an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt-Wien-Graz.

 

In ihrer Masterarbeit untersuchte Charlotte Kottusch Nachhaltigkeitsaspekte in einem der hotspots der Palmöl-Produktion in Brasilien. Sie konnte zeigen, dass der zunehmende Palmöl-Anbau erheblichen Einfluss auf die Landnutzung in der untersuchten Region hat und die wirtschaftlichen und biophysikalischen Existenzgrundlagen der ländlichen Bevölkerung stark beeinflusst.

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