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Laufende Vorhaben


 

19. bis 20. September 2022

 

Tagung: "Nachhaltige Bildung in der Grundschule"

 

Nachwuchstagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehung (DGfE) an der Universität Regensburg (Förderzeitraum: 2022)

 

Die Förderung und Weiterentwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf nationaler und internationaler Ebene ist zentraler Bestandteil der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Die geplante DGfE-Nachwuchstagung ist thematisch auf die Umsetzung der BNE in der Grundschulpädagogik ausgerichtet. Neben Keynotes zu neusten diesbezüglichen Entwicklungen der Grundschulpädagogik dient die Tagung vor allem dem wissenschaftlichen Austausch udn der Begelitung von Nachwuchswissenschaftler:innen bei ihren Forschungsvorhaben im Bereich BNE. Bei diesen Forschungsprojekten liegt der Fokus – bei aller thematischen Vielfalt – auf erforderlichen Kompetenzen, die bei Grundschüler:innen grundgelegt werden müssen, um die ökologische und sozialen Auswirkungen des menschlichen Handelns besser nachvollziehen und zu antizipieren zu können – mitdem Ziel, die Welt nachhaltiger und gercehter zu gestalten.

 

Die Regensburger Nachwuchstagung hat sich nicht nur in ihrer inhaltlichen, sondern auch bei der organisatorischen Gstaltung dem Thema der Nachhaltigen Bildung verschrieben. So wird beispielsweise auf Werbung mit gedruckten Flyern oder Posterpräsentationen verzichtet und stattdessen auf bereits vorhandene digitale Anzeigetafeln gesetzt sowie bei der Bewirtung auf die Verwendung saisonaler und regionaler Produkte geachtet.

 

Tagungswebsite

 

 

 

 

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25. Juni 2022

 

Yeah – Das Zero Waste Festival 2022

 

Ganztägiges Festival in München von rehab republic e.V. (Förderzeitraum: 2022)

 

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens führt die Münchner Umweltorganisation rehab republic am 26. Juni 2022 ein Festival durch, das ganz dem Thema Zero Waste gewidmet ist. Denn Müllvermeidung ist elementar, um Ressourcen zu sparen, und trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei. Über den Tag verteilt soll rund 500 Besucher:innen ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten werden. Ziel des Festivals ist es, Zero Waste erlebbar zu machen. Geplant sind u.a. eine Kleidertauschaktion, Do-it-yourself-Workshops zum Thema Nachhaltigkeit, ein Live-Kochevent aus geretteten Lebensmitteln und ein Repair-Corner. Das Festival bietet Zero-Waste-Akteru:innen Münchens eine Bühne und im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird mit Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft über Zero Waste in München debattiert. Durch Zusammenarbet mit verschiedenen Blogger:innen und durch gewohnt kreative und unkonventionelle Öffentlichkeitsarbeit sollen v.a. junge Menschen außerhalb der "Öko-Blase" erreicht und ermutigt weden, sich mit dem Thema Zero Waste auseinanderzusetzen.

 

Programmwebsite

 

 

 

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21. April bis 21. Juli 2022

 

Veranstaltungsreihe: "Religion. Spiritualität. GAIA oder Playing GOD. Spiritualität und Verantwortung im Anthropozän"

 

Vortragsreihe und Tagung des Kunstplanbau e.V. in Berlin (Förderzeitraum: 2022)

 

Der Ausdruck Anthropozän entstand als Vorschlag zur Benennung einer neuen geochronologischen Epoche: nämlich des Zeitalters, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Unsere Vorstellung von der Natur ist überholt. Der Mensch formt die Natur und zugleich kann er sich aus ihr nicht herauslösen. Das ist der Kern der Anthropozän-These, die einen Paradigmenwechsel nicht nur in den Wissenschaften ankündigt, sondern darüber hinaus in Religion, Kultur, Landwirtschaft, Ökonomie, Kunst, Politik und Alltag.

Mit dem Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen, sind wir an einem Tipping Point angekommen. Er besteht nicht allein darin, dass der Klimawandel einen Punkt erreicht hat, der selbstverstärkend wirkt, oder die natürlichen Ressourcen dramatisch zur Neige gehen: Wenn das, was wir bisher als Natur verstanden haben, von Menschen gemacht ist, funktionieren Dualismen wie Natur/Kultur oder Subjekt/Objekt nicht mehr in ihrer althergebrachten Funktion. Die untrennbare Verkettung von industriellem Stoffwechsel, Klimawandel, Verstädterung, Bodenerosion und Artensterben, aber auch ein neues gesellschaftliches (Selbst-)Bewusstsein erfordert eine neue Erschließung von Welt.

Die 27 verschiedenen Vorträge, Lesungen und Diskussionsrunden innerhalb der dreimonatigen Veranstaltungsreihe in Berlin gehen der Frage nach, ob und inwiefern hinter der gegenwärtigen Umweltkrise im Anthropozän auch eine spirituelle Krise der Menschheit steht – und welche Antworten bzw. Sinnangebote Spiritualität und die unterschiedlichen Weltreligionen auf diese Krise bieten.

 

Veranstaltungskalender (Facebook)

 

 

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20. bis 22. Mai 2022

 

Tagung: "Das große Ganze – und wir mittendrin

Leben im Anthropozän"

 

Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Akademie Tutzing, dem IASS Potsdam, der Deutschen Gesellschaft Club of Rome und der Intersein-Stiftung in Tutzing (Förderzeitraum: 2020-22)

 

Verstörende Nachrichten über Klimawandel, Artensterben und soziale Spaltung – es wird für uns als Einzelne immer schwieriger, uns zu orientieren und zu erkennen, auf welche Weise wir selbst sinnvoll und zukunftsfähig handeln können. Über alles legt sich lähmend die aktuelle Pandemie. Noch ist unklar, ob sie „nur“ eine vorübergehende Krise des globalen Zusammenlebens und Wirtschaftens ist oder ob sie eine neue Ära einläutet mit einer völlig neuen Form von Normalität. Angesichts des schieren Ausmaßes und der Komplexität der Herausforderungen, aber auch unter dem Eindruck eines Scheiterns von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bei der Bewältigung etwa der Klimakrise fühlen wir uns oft macht-los, überfordert und enttäuscht.
 
Gleichzeitig erkennen und erleben wir im Anthropozän – verstärkt durch die jüngsten Eindrücke der Pandemie – eine neue globale Verbundenheit. Wie ist es in diesem Spannungsfeld möglich, selbst mitzugestalten an der Entwicklung von zukunftsfähigen Lebens-weisen und Politik? Wie können wir dem Chaos begegnen, ohne mutlos zu werden? Und was hat das alles zu tun mit einem tiefen Wandel in unserem persönlichen Bewusstsein und unserem Verständnis vom Aufbau der Wirklichkeit?
 
Die Tagung schafft einen Raum, den aktuellen Wandel in der Beziehung zwischen Menschheit und Erde im Anthropozän zu diskutieren und in praxisorientierten Formaten zu erfahren. Sie soll Mut machen, sich selbst als lebendigen Teil der Erde zu empfinden und die eigene Gestaltungskraft hoffnungsvoll anzunehmen, ohne sich selbst mit dem Anspruch zu überfordern, „die Welt retten“ zu müssen.

 

Download Tagungsflyer: hier.

Weitere Infos und Anmeldung: hier.

Video-Impressionen von der Tagung: hier.

 

 

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seit 2008

 

Münchner Klimaherbst

 

Jährliche Veranstaltungsreihe (Förderzeitraum: seit 2008)

 

 

Der Münchner Klimaherbst findet 2022 bereits zum 16. Mal statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, jeweils im Herbst eines Jahres über einen Zeitraum von rund drei Wochen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Münchens, Jung wie Alt, für das Thema „Klimawandel und Klimaschutz" zu sensibilisieren.

Initiiert im Jahr 2007 von einem Team der Münchner Volkshochschule hat sich der Münchner Klimaherbst zu einer der wichtigsten und am meisten beachteten Veranstaltungsplattformen für Nachhaltigkeitsthemen in München entwickelt. Er wird getragen von einem umfangreichen Netzwerk an Initiativen und Vereinen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen und auch einigen Unternehmen sowie gefördert u.a. vom Referat für Umwelt und Gesundheit der Landeshauptstadt München.

 

Die Selbach-Umwelt-Stiftung ist seit 2008 Kooperationspartner und Förderer des Münchner Klimaherbst. Neben eigenen Veranstaltungen unterstützt die Stiftung jeweils die Auftaktveranstaltung, die oft im Alten Rathaus durchgeführt wurde, und den jeweiligen Träger des Klimaherbstes bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Website des Klimaherbst (mit Veranstaltungskalender)

Kontakt: Maria Weise (Netzwerk Klimaherbst e.V.)