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183. Abend: Mittwoch, den 3. Dezemebr 2025
Dr. Robert Salzwedel
Klimastrategien mit Negativemissionen Moore, Wälder, Biomasse, CCS, Geoengineering… – Technologien, Potenziale, Risiken, Zielkonflikte
Thema: Dr. Robert Salzwedel, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Bereich „Transformationspfade“.
182. Abend: Dienstag, den 21. Oktober 2025 Prof. Dr. Miranda Schreurs, Dr. Hauke Doerk & Valentine Zheng
Letzter Ausweg – Klimaklagen? Klimarecht und demokratische Einflussnahme Klimaklagen verändern zunehmend die politische Landschaft. Immer mehr Menschen und Organisationen ziehen vor Gericht, um Staaten oder Unternehmen wegen unzureichenden Klimaschutzes zur Verantwortung zu ziehen. Was zunächst als verzweifelte Einzelmaßnahme begann, hat sich inzwischen zu einer internationalen Bewegung entwickelt. Doch wie demokratisch ist dieser juristische Einfluss? Welche Chancen bietet das Rechtssystem und wo stößt es an seine Grenzen?
181. Abend: Montag, den 13. Oktober 2025
Dr. Albert Denk & Johanna Siebert
„Grüne Eliten gegen den Volkswillen" Rechtspopulistische Narrative im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik Dr. Albert Denk, Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Umwelt- und Klimapolitik der FU Berlin.
180. Abend: Mittwoch, den 1. Oktober 2025
Pia Röder
Mehr Moor wagen! Über den Beitrag von Mooren zum Klimaschutz
Moore sind beeindruckende Ökosysteme, die reich sind an Arten seltener Pflanzen und Tiere. In ihren Torfböden speichern sie zudem große Mengen an Kohlenstoff und leisten so einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. Moore speichern mehr Kohlenstoff als jedes andere Ökosystem. Werden Moore jedoch trockengelegt, setzen sie entsprechend große Mengen klimaschädlicher Gase frei und belasten so das Klima. Pia Röder arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Peatland Science Centre an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und ist speziell für den Wissenstransfer, also für die Kommunikation zu Moorthemen in die Öffentlichkeit zuständig. Zudem arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in einem Moorbewirtschaftungsprojekt, von dem sie in dem Vortrag ebenfalls berichten wird.
179. Abend: Donnerstag, den 4. September 2025
Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt
Klimaschutz vor Gericht Was das aktuelle Klimagutachten des Internationalen Gerichtshof für uns bedeutet
Die Veranstaltung richtete sich an interessierte Bürger:innen ohne juristische Vorkenntnisse. Ziel war es, die komplexen rechtlichen Zusammenhänge verständlich darzustellen und Raum für Fragen zu bieten. Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt ist Gründer und Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin. Die Forschungsschwerpunkte sind Fragen der humanwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung. Der Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock ist ständiger Autor in überregionalen Tageszeitungen und Gesprächspartner in Radio und TV.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Protect the Planet gGmbH.
178. Abend: Mittwoch, den 23. Juli 2025
Prof. Dr. Miriam Lang, PhD
Grüner Kolonialismus Zwischen Energiewende und globaler Gerechtigkeit Die Klimakrise duldet keinen Aufschub – doch sind die Lösungen des Globalen Nordens wirklich nachhaltig? Während Europa und Nordamerika auf erneuerbare Energien, Elektroautos und Wasserstoff setzen, bleibt eine unbequeme Wahrheit verborgen: Diese Wende basiert auf dem massiven Abbau strategischer Rohstoffe im Globalen Süden. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit entstehen neue Ungerechtigkeiten – für Mensch und Umwelt. Miriam Lang ist eine aktivistische Wissenschaftlerin und Professorin für Umwelt und Nachhaltigkeit an der Universidad Andina Simón Bolívar in Quito, Ecuador. Sie hat einen PhD in Soziologie und verbindet in ihrer Forschung dekoloniale und feministi-sche Perspektiven mit politischer Ökonomie und politischer Ökologie. Dabei integriert sie Perspektiven und Konzepte von Care, Degrowth und Buen Vivir.
177. Abend: Donnerstag, den 22. Mai 2025
Dr.-Ing. Matthias Heinrich
Cradle to Cradle Keine Branche verbraucht mehr Ressourcen und erzeugt so viel Abfall und Treibhausgas-Emissionen wie der Bausektor. 90 % der inländischen Rohstoffentnahme, 55 % des Abfallaufkommens und 40 % der globalen CO2-Emissionen werden durch die Bauwirtschaft verursacht. Diesen Fragen wird der Vortrag von Dr.-Ing. Matthias Heinrich nachgehen. Er ist Standortleiter bei der Drees & Sommer-Tochter EPEA in München im Bereich Circular Economy und Cradle to Cradle sowie ebenfalls zuständig für das Themenfeld Urban Mining. Seit fast 20 Jahren beschäftigt er sich mit Themen rund um nachhaltiges Bauen und Circular Economy, parallel in Beratung und Forschung. Matthias Heinrich hatte bereits früh einen Bezug zur Baupraxis: Er stammt aus einer Münchner Zimmerei-Familie, mittlerweile in 4. Generation.
Die Anmeldung zu dieser Hybrid-Veranstaltung im münchner zukunftssalon (präsenz & online) (Beginn: 19.00 Uhr) erfolgt über die Website des oekom e.V: hier
176. Abend: Montag, den 28. April 2025
Dr. Leonard Burtscher
Die Erde als Glücksfall Das Bild vom Blauen Planeten, das sich den ersten Astronauten bei ihrem Flug ins All bot, ist zur Ikone unserer Zeit geworden. Wie ein kreisrunder Juwel schwebt die Erde als unser Heimatplanet inmitten der Weite des unermesslichen, pechschwarzen Weltraums – vermutlich einzigartig. „There is no planet B“ lautet denn auch seither einer der populärsten Slogans der weltweiten Umweltbewegung, der sich auf jeder Klimademo findet. Dr. Leonard Burtscher ist diesen weiten Weg von der Astronomie und der Erkundung des Weltalls zur „Erdpolitik“ auch persönlich gegangen: Der Physiker wurde am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg promoviert und forschte in Garching und Leiden (Niederlande). 2019 war er Mitgründer von »Astronomers for Planet Earth«: eine internationale Graswurzelbewegung von Studierenden, Amateuren und Wissenschaftler:innen, die die Klimakrise aus astronomischer Sicht angehen. Seit September 2022 arbeitet Leonard Burtscher als Referent für Energie- und Klimapolitik am Umweltinstitut München e.V.
Die Anmeldung zu dieser Hybrid-Veranstaltung im münchner zukunftssalon (präsenz & online) (Beginn: 19.00 Uhr) erfolgt über die Website des oekom e.V: hier
175. Abend: Dienstag, den 25. März 2025
Dr. Friederike Schmitz
Klimaschutz auf dem Teller Die Landwirtschaft leidet unter der Klimakrise, trägt aber auch maßgeblich zu ihr bei. Dabei spielt die Tierhaltung eine entscheidende Rolle: Erst kürzlich ergab eine neue Studie, dass die 20 umsatzstärksten deutschen Schlacht- und Milchkonzerne pro Jahr fast zwei Drittel so viel Treibhausgase emittieren wie der gesamte PKW-Verkehr in Deutschland. Die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern geht zudem mit weiteren problematischen Folgen einher, die z.B. die biologische Vielfalt, die menschliche Gesundheit und die globale Gerechtigkeit betreffen. Nicht zuletzt für die Tiere selbst bedeutet die intensive Tierhaltung massives Leid.
Die Anmeldung zu dieser Hybrid-Veranstaltung im münchner zukunftssalon (präsenz & online) (Beginn: 19.00 Uhr) erfolgt über die Website des oekom e.V: hier
174. Abend: Freitag, den 28. Februar 2025
Emmanuel Schlichter, LL.M. (Kent)
Klimaaktivismus am Limit? Die Repressionen gegen die Klimabewegung nehmen zu. Das zeigt eine Studie, die Green Legal Impact Germany, eine juristische Umwelt- und Klimaschutz-NGO, dieser Tage veröffentlicht hat. Eine beunruhigende Entwicklung: Nach den Erfolgen der Klimabewegung seit den ersten globalen Klimastreiks von Fridays for Future, in denen allein in Deutschland im September 2019 noch 1,4 Millionen Menschen auf die Straßen gingen, werden die Stimmen der Klimaaktivist:innen zunehmend leiser – während gleichzeitig die Bedrohungen durch die globale Erwärmung immer offensichtlicher werden. Referent: Der Jurist Emmanuel Schlichter, LL.M. (Kent), wird in seinem Vortrag zentrale Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Studie vorstellen. Er arbeitet für die gemeinnützigen Organisationen Green Legal Impact Germany e.V. und GermanZero e.V., hat das Volksbegehren zur Anerkennung der Rechte der Natur in Bayern mitinitiiert und die NGO Rechte der Natur e.V. mitgegründet. Aktuell setzt er seine juristische Expertise unter anderem dafür ein, Repressionen gegen Klimaaktivist:innen zu analysieren und wirksame Abwehrstrategien zu entwickeln.
Die Anmeldung zu dieser Hybrid-Veranstaltung im münchner zukunftssalon (präsenz & online) (Beginn: 19.00 Uhr) erfolgt über die Website des oekom e.V: hier
173. Abend: Montag, den 27. Januar 2025
Prof. Dr. Wolfgang Lucht
Suffizienz und ökologische Demokratie: Innerhalb der planetaren Grenzen leben Der menschliche Naturverbrauch muss schnell und drastisch verringert werden. Gleichzeitig haben viele Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Energie und Ressourcen. Wie umgehen mit diesem Dilemma? Anhand von 16 Thesen lädt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) dazu ein, über eine bisher vernachlässigte Dimension von Zukunftspolitik zu diskutieren: Suffizienz.
Referent: Der Vortrag basiert auf dem gleichnamigen Diskussionspapier "Suffizienz als 'Strategie des Genug'" des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung, an dem der Referent des Abends mitgewirkt hat. Prof. Dr. Wolfgang Lucht leitet die Abteilung für Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er ist zudem Inhaber des Alexander von Humboldt-Lehrstuhls für Nachhaltigkeitswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2016 ist er Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung.
Die Anmeldung zu dieser Hybrid-Veranstaltung im münchner zukunftssalon (präsenz & online) (Beginn: 19.00 Uhr) erfolgt über die Website des oekom e.V: hier.
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